20:00 Uhr
28.09.2017
20:00 Uhr
29.09.2017

The Ninth

Via Negativa
Performance
FFT Juta
in englischer Sprache, anschließend Publikumsgespräch
19€
11€ (erm.)

Ticket jetzt kaufen

Woran denkt man, wenn man an Beethoven denkt? Sehr wahrscheinlich an: „Freude schöner Götterfunken…!“
 Um diese geht es in der Performance der slowenischen Gruppe Via Negativa: Beethovens Neunte, gerne gespielt bei Anlässen, die etwas mit Europa zu tun haben. Via Negativa gelingt das Kunststück, einen zu Tode gerittenen Klassiker zu neuem Leben zu erwecken: Wir begleiten mit Ohren und Augen eine Gruppe nackter Menschen auf der Bühne, die mit uns durch die gesamte Klanglandschaft dieser Sinfonie schlendert, um nach den Spuren des Menschlichen im Animalischen zu suchen.

 

Performer: Loup Abramovici, Grega Zorc, Jaka Lah, Anita Wach, Magdalena Tuka. Konzept und Regie: Bojan Jablanovec. Choreografische Betreuung: Anita Wach. Musik: Ludwig van Beethoven, Symphony No. 9, Herbert von Karajan, Berliner Philharmoniker, 1983. Pferde-Masken: Barbara Stupica. Licht-Design: Igor Remeta. Video: Ana Čigon. Inspizient: Igor Remeta. Produzent: Špela Trošt. Produktion: Via Negativa. Koproduktion: JaJaJa NeNeNe Association Warsaw. Partner: Bunker Ljubljana / A Part Festival Katowice / Fundacja Ciało/Umysł Warsaw. Gefördert von: Stadt Ljubljana, dem Ministerium für Kultur und nationales Erbe der Republik Polen.

 

Via Negativa ist eine internationale Plattform für die Forschung an, Entwicklung und Produktion von zeitgenössischer Performance-Kunst aus Ljubljana. Sie wurde 2002 gegründet und wird künstlerisch von Bojan Jablanovec geleitet. Via Negativa sucht nach verschiedenen performativen Strategien mit einem Fokus auf die Ethik und Lebendigkeit von performativen Praktiken, Prozessen und Genres.

 

Bis 2016 entwickelte Via Negativa 50 Projekte und zahlreiche Workshops. Ihre Projekte wurden in 24 europäischen Ländern und der USA gezeigt. An diesen Projekten waren mehr als 90 Performer aus Slowenien, Kroatien, Serbien, Belgien, Spanien, Irland, Polen, Dänemark, Rumänien und Ungarn beteiligt.