Der November am FFT

STELL DIR VOR ALLES KÖNNTE GANZ ANDERS SEIN!

 

Zugegeben: Es ist schwer, mit den Unge-wissheiten, die mit der Pandemie allmäh-lich zum Alltag werden, umzugehen. In der Krise stellt sich die Frage, wie wir über Generationen, unterschiedliche soziale Hintergründe, über Privilegien und Benachteiligungen hinweg zusammenkommen können, noch drängen-der als zuvor. Wie können wir uns in unserer Sehnsucht nach Veränderung gegenseitig unterstützen? Lasst uns unsere eigene und die kollektive Vorstellungskraft stärken!

 

Um unsere Fantasie zu trainieren und uns vorzustellen, wie alles auch ganz anders sein könnte, zeigen Künstler*innen und Forscher*innen, jüngere und ältere, diesen Monat ungewohnte Perspektiven auf die Welt und laden Euch ein, neue Formen des politischen Handelns auszuprobieren. Das Theater wird zum Ort, an dem wir mit der Schwerkraft spielen. Wie würden wir han-deln, wenn wir die Welt so sehen könnten wie ein Kind? Wenn wir einander auch ohne Berührung nah sein könnten? Was wäre, wenn Mitgefühl und das gemeinsame Eintreten für mehr Ge-rechtigkeit tatsächlich den notwendigen Wandel in Gang setzen würden?

 

Lasst uns gemeinsam das Unvorstellbare vorstellen – eine Zukunft für alle!


Unsere Reihe Who is speaking? experimentiert mit Stimme, Sound und Körper und trainiert die politische Vorstellungskraft: Siegmar Zacharias und ihre Mitstreiter*innen suchen mit ANIMAterialities – the future of grief (Fr 13. + Sa 14.11.) Wege, belastende Gefühle wie Trauer nicht zu verdrängen.

 

Rotterdam Presenta eröffnen die Installation Aerobic Life Institute und untersuchen in der Performance Gravity Piece (Fr 20. – So 22.11.) die Schwerkraft.

 

machina eXs Wohnzimmer-Adventure Homecoming (Do 5. – So 8.11.) testet die Anfälligkeit für Verschwörungstheorien.

 

pulk fiktion schicken in ihrem Telefon-Spiel Homewalk (Do 1. – So 29.11.) Kinder auf Abenteuer-Reise in den eigenen vier Wänden.

 

Die Jugendlichen in Ingo Tobens Turning Points (So 1. – Sa 7.11.) laden uns ein, an den Wendepunkten ihrer Biografien teilzuhaben.

 

subbotnik tauchen in zuhause (Do 5. – Sa 7.11.) in das wandlungsreiche Universum der Kindheit ein.

 

Beat It (Mi 25. + Do 26.11.)  von Nevski Prospekt & Kollektiv F entfesselt ein Ballett zum Thema Wut für alle ab 10 Jahren.

 

In dem ostafrikanischen Land Ruanda sind 61 % der Abgeordneten im Parlament weiblich. In Deutschland nur 31 %. Lernen wir, wie Geschlechtergerechtigkeit geht – mit Learning feminism from Rwanda (Fr 27. + Sa 28.11.) von Flinn Works.

 

Weiterhin jeden Freitag: Willst du mit mir gehen? – Antje Pfundtners Walk & Talk (jeden Freitag) mit wechselnden Künstler*innen.

 

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Der ganze Kalender zum Download