Was wir euch 2019 ans Herz legen möchten!

Habt ihr nicht auch das Gefühl, dass das Jahr 2018 viel zu schnell um war? Wir stecken mitten in den Planungen für die erste Jahreshälfte 2019 und möchten euch schon mal eine kleine Preview für die nächsten Monate geben. Der Vorverkauf für diese Produktionen läuft bereits!

 

Henrike Iglesias: OH MY

Fr 25. + Sa 26.1.

Warum dürfen manche ficken – und andere werden gefickt? Das feministische Performance-Kollektiv Henrike Iglesias dreht 13 Porno-Clips und wir sind live dabei. Gekonnt inszenieren sie weibliche Lust vorbei an gängigen Stereotypen und Schamgefühlen. Und … Action!

 

Cooperativa Maura Morales: Phobos

Do 14. – Sa 16.2.

„Ich wollte ein Stück über Angst machen und herausgekommen ist ein Stück über Mut.“ Ist Angst, Scham, Ohnmacht unbedingt weiblich? Wie kann aus diesen Gefühlen eine Revolution entstehen? Ein kämpferisches Statement, in dem indivuelle Angsterfahrungen zu kollektivem Mut umgetanzt werden.

 

Kante & Khoi Khonnexion: Das Haus der herabfallenden Knochen

Fr 15. + Sa. 16.3. 

Die Hamburger Pop-Künstler von Kante treffen auf die Sound Scapes der Musik-Aktivisten von Khoi Khonnexion aus Südafrika. Gemeinsam sind die Musiker durch das südliche Afrika gereist, auf den Spuren des Völkermords an den Herero und Nama 1903, aber auch, um Märchen und mündliche Überlieferungen zu sammeln. Aus dieser Reise ist die Konzertperformance „Das Haus der herabfallenden Knochen“ entstanden.

 

She She Pop: Oratorium

Fr 29. + Sa 30.3. 

Eigentum verändert das Bewusstsein. Es trennt Menschen, es erteilt Macht, es schließt aus. Nichts ist so entscheidend für das Zusammenleben in der globalen Gegenwart wie das Eigentum. Gleichzeitig umgibt die Besitzverhältnisse ein großes Geheimnis. Mit „Oratorium” machen She She Pop sichtbar, was sonst im Verborgenen liegt.

 

Billinger&Schulz: Zeit/Temps

Do 11. – Sa 13.4.

In ihrer mehrstündigen Performance „Zeit/Temps“führen die Choreograf*innen Verena Billinger und Sebastian Schulz ihre Auseinandersetzung mit der Choreografie als Geschichte machendem Konzept der Neuzeit fort: Wie lebendige Skulpturen verharren bis zu neun Performer*innen in einem leeren Raum. Während die Zeit vergeht, positionieren sie sich um, wechseln die Haltungen, treten auf und ab, kommen im Stil einer anderen Epoche gekleidet wieder und durchstreifen die europäische Neuzeit, ihre Körperbilder und ihre Ideen vom Menschen und vom Subjekt. (Vorverkauf startet im Januar)

 

machina eX: Disaster

Do 9. – Fr 12.5.

Ein Theater-Game über Game-Theater! Eigentlich ist alles wie immer: Wie auch in früheren Adventures des Berliner Game-Theater-Kollektivs machina eX erkunden die Spieler*innen interaktive Räume, lösen Rätsel und navigieren sich gemeinsam durch eine Geschichte. Nur jetzt stimmt irgendetwas nicht. Das Spiel ist kaputt. Das Spiel ist unfertig. Die Game-Designerin ist verzweifelt. In ihrer neuen Arbeit lenken machina eX den Blick hinter die eigenen Kulissen und laden das Publikum dazu ein, Teil des Entstehungsprozesses eines Spiels zu werden. (Vorverkauf startet im Januar)