Game on Stage 2020

14.03.2020

Mit: machina eX, The Agency, Invisible Playground, PlayField (Belgien), pulk fiktion, Out of the Box, Das Planetenparty Prinzip (Österreich), VOLL:MILCH und vielen anderen.



Spiele sind das neue Theaterstück! Immer häufiger wird das Theater zur virtuellen Realität, werden aus Zuschauer*innen Spieler*innen, die den Theaterabend als selbst gestaltetes Abenteuer erleben. So können vor allem Geschichten über die gesellschaftlichen Veränderungen durch die Digitalisierung neuartig erzählt werden. Damit öffnen sie das Theater für jüngere „Spielgefährt*innen“, stellen es aber auch vor große Herausforderungen.

 

Am FFT arbeiteten Expert*innen aus Deutschland, Österreich und Belgien vier Tage lang an der Schnittstelle zwischen Gaming und Theater. In offenen Werkstätten und Laborgruppen vertieften sie Fragen zu Partizipation, Mixed Reality, Open-Source-Lösungen für das Game-Theater und Möglichkeiten spielerischer Formate für die kulturelle Bildung.

 

Game on Stage ist eine Kooperation mit machina eX und dem Studiengang „Spiel && Objekt“ der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. „Game on Stage“ wird gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


Presse

„In vier thematischen Laboren tauschten sich die Performer*innen […] aus. Etwa dazu, wie sie digitales Wissen unter sich teilen oder digitales Equipment tauschen können, was so schnell veraltet. Oder wie sich die Verbindung von Theater und Videospiel Schüler*innen vermitteln lässt.“

 

Deutschlandfunk, 16.3.2020, kultur heute

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„Es geht schon auch darum, dass wir Atmosphären schaffen, in die man eintauchen kann. Was diese Atmosphären aber auch leisten, und das ist nicht dieses Selbstvergessen, was man mit der Immersion verbindet, sondern ein Perspektivwechsel. Wir schieben die Linse, mit der wir auf die Welt gucken in eine andere Richtung.“

 

WDR Scala, 13.3.2020, kompletten Beitrag anhören

 

„Immersion kennen viele. Aber nicht aus dem Theater, sondern aus anderen Medien und Kontexten. […] Kuratorin Katja Grawinkel-Claaßen hat Immersion so erlebt: Ich komme in einen Raum und es ist so, als ob ich in einer Netflix-Serie wäre. Ich befinde mich in einer Umwelt, die bis ins letzte Detail für mich geschaffen ist. Für eine Erfahrung, die ich im Alltag so nicht haben kann.“ 

 

Deutschlandfunk Kultur, 13.3.2020

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„Wir haben eine spezifische Performance entwickelt und danach verstanden dass wir eigentlich ein immersives Erlebnis kreiert haben. Und haben dann gemerkt, dass wir diese Form interessant finden, weil sie doch recht viel mit dem Lebensgefühl unserer Generation – nämlich permanent in sehr gut designte, sehr gut konstruierte, hochästhetisierte künstliche Welten einzutauchen –  zutun hat.“

 

Rahel Spöhrer (THE AGENCY) im Interview, kompletten Beitrag bei riffreporter hören


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