Programmtipps für Feminist*innen

 

Siegmar Zacharias 

Training für politische Vorstellungskraft – Posthumane Solidaritäten

30 Stunden Immersives Theater, Fr 20. – Sa 21.9.

 

Lässt sich Solidarität physisch antrainieren? Die Berliner Philosophin und Performancekünstlerin Siegmar Zacharias lädt zu einem 30-stündigen Happening ein, in dem wir gemeinsam erforschen, was Solidarität heute sein könnte. Poet(h)ik – Yes, we can!


The Agency

Take it like a man

Performance, Fr 17. + Sa 18.10., 20 Uhr

 

Männer in Garagen und in der Filterbubble. Männer in der Elternzeit. Können wir Geschlechterbilder endlich neu verhandeln? Das Performancekollektiv The Agency gründet eine neue Männerbewegung und macht sich fit für den Widerstand gegen Patriarchat und Feminismus zugleich.


Cooperativa Maura Morales

Francesca

Tanz, Mi 20. – Sa 23.11.

 

Die junge Fotografin Francesca Woodman sprang mit nur 23 Jahren aus einem Fenster in denTod. Die Cooperativa Maura Morales, bestehend aus der Choreografin und Tänzerin Maura Morales und dem Musiker Michio, nimmt die körperbetonten Arbeiten der US-amerikanischen Künstlerin als Ausgangspunkt für ein Tanzstück über die Kunst als Ausdruck der Schönheit.


Saskia Rudat

DEFINING (I) DENTITY OLO DENTITY OIO DENTITY (I) DENTITY

Mi 8. – Sa 11.1.

 

Es ist schlicht absurd, in wie vielen Situationen das reproduktive Organ der Menschen mit ihren Kompetenzen, Vorlieben und ihrem Verhalten in Verbindung gebracht wird. Die Korrelation von Haarlänge und Geschlecht, die farbliche Einordnung von Kindern und „geschlechtsspezifische“ Sitzhaltungen sind nur einige banale Beispiele. In ihrem Physical Theatre-Solo verhandelt Saskia Rudat binäre Geschlechterboxen und Sexualitätsmythen mit einer guten Portion Humor, Spielfreude, Persönlichkeit und Rock’n’Roll.


Henrike Iglesias

FRESSEN

Fr 17. + Sa 18.1.

 

„Männer“ essen Burger mit XXL-Pommes. „Frauen“ essen einen bunten Salat und zum Frühstück Müsli. Und der größte Unterschied: Es gibt „Männergerichte“ und „Frauenrezepte“. „Frauen“ kochen, „Männer“ essen. Dazu sagt das queerfeministische Theaterkollektiv Henrike Iglesias: Bullshit! Wir haben Hunger und wir fressen! In ihrer Kochshow tischen die Performerinnen dem Publikum die gesellschaftliche Obsession mit dem Thema Essen auf, und verschlingen dabei, was sich ihnen in den Weg stellt.