20:00 Uhr
01.03.2018
20:00 Uhr
02.03.2018
20:00 Uhr
03.03.2018

و WOW

Nuray Demir, Tümay Kılınçel
Performance
FFT Juta

Schuhlos betritt das Publikum die üppig ausgestattete Bühne voller kulturell aufgeladener Objekte und Materialien: Teppiche, Tulpen, Weintrauben, lange Stoffbahnen. Wow! Die Zuschauer bewegen sich frei durch diese sinnliche Welt, dynamisch begleitet von den sphärischen Klängen der Sound- und Performancekünstlerin Baly Nguyen. Beim Singen eines berühmten türkischen Schlagers oder einem geselligen Umtrunk wechselt das Gefühl ständig zwischen Zugehörigkeit und Fremdheit. Zu wie vielen Kulturen gehören wir? Die bildende Künstlerin Nuray Demir und die Choreografin und Performerin Tümay Kılınçel erschaffen mit ihrer Bühneninstallation eine kritische Reflexion über kulturelle Traditionen, Überlieferungen und Klischees.

 

Choreografie, Performance: Nuray Demir, Tümay Kılınçel. Dramaturgie: Arnita Jaunsubrēna. Theoretische Mitarbeit: Natalie Bayer. Assistenz: Aiko Takahashi. Kostümbild, Szenografische Umsetzung: Nadine Bakota. Bühnenbild: Şenol Şentürk. Komposition, Live Musik: Baly Nguyễn. Lichtdesign: Lea Schneidermann. Produktionsleitung: Eva Lämmerzahl. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, FFT Düsseldorf, Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt a.M.) GmbH im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main. Gefördert durch: Kunststiftung NRW, Kulturamt der Stadt Frankfurt/Main, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE  PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Theater aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur und Kunstministerien der Länder.

 

Tümay Kilincel arbeitet seit 2010 als freischaffende Künstlerin in den Städten Frankfurt am Main, Düsseldorf und Berlin. Sie arbeitet in diversen Projekten als Performerin, Choreografin und gibt Workshops für Jugendliche. Seit 2014 tourt sie mit ihrer Produktion „Dance Box“, eine Performance Installation im öffentlichen Raum, die im Freischwimmer-Festival entstanden und ua. 2015 in Düsseldorf zu sehen war.

Nuray Demir studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, der Ècole Supériure des Beaux-Arts Masreille und der Akademie der bildenden Künste Wien. Ihre transdisziplinäre, forschungsbasierte Praxis als Künstlerin und Kuratorin nimmt Form an in kollaborativen und zeitbasierten Projekten. Überlegungen zu intersektionalem Feminismus, Migration und Postkolonialsmus übersetzt sie in künstlerische Arbeiten, um sie dort zur Diskussion zu stellen.