10:00 Uhr
25.05.2019
10:00 Uhr
24.05.2019

A feminist guide to nerdom

Im Rahmen von CLAIMING COMMON SPACES II
Swoosh Lieu
Installation
tanzhaus nrw
Eintritt frei. Anmeldung unter ccs@fft-duesseldorf.de

Zum vollständigen Programm von CLAIMING COMMON SPACES II – KUNST UND DIGITALES LEBEN


Die Installation ist am 24. + 25.5. jeweils von 10 – 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei!


Wer arbeitet wie, mit welchen Mitteln und in welchen Kontexten? Wie wird künstlerische Arbeit organisiert – kollektiv oder hierarchisch? Woher kommt das Material? Welche Rolle spielt Gender? Was ist mit Politik? Gibt es ein Netzwerk? Was bedeutet Feminismus als politische und künstlerische Praxis? In einer Videoinstallation zeigt das Frankfurter Kollektiv Swoosh Lieu Teile seines audiovisuellen Online-Archivs „A feminist guide to nerdom“. Darin sammeln sie Arbeitsweisen, Methoden und Strategien im Bereich Performance und Medienkunst und dokumentieren die Diskussion mit anderen feministischen Künstlerinnen*. Denn feminist nerdom heißt auch, traditionelle Verbindungen von Geschlechterrollen und Arbeitsfelder in einem queer-feministischen Zugriff in Frage zu stellen und umzugestalten.

 

http://www.feminist-nerdom.org 


Als SWOOSH LIEU arbeiten aktuell Johanna Castell, Katharina Pelosi und Rosa Wernecke zusammen. Sie studierten am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen und realisieren seit 2009 gemeinsam mit anderen Künstlerinnen Projekte im Bereich Performance und Installation. SWOOSH LIEU sind Theatermaschinistinnen, Spezialistinnen der Gewerke, Agentinnen der Mittel des Theaters, Forscherinnen an den Rändern der Form. Das Kollektiv schafft temporäre Räume und Bilder in Echtzeit und thematisiert gleichzeitig ihre Herstellung. So öffnet sich der Ort des Theaters für gesellschaftspolitische Analogien, die aber stets mit seinen Mitteln verhandelt und erfahrbar gemacht werden. Beständig arbeiten sie an der Konstruktion einer Maschine, die Bilder produziert und demontiert. Ihre Bauteile sind die Mittel des Theaters – Raum, Licht, Ton, Video. Ihr Bauplan besteht aus Logik und Ort des Theaters, Regeln von Kunstproduktion, Verhältnis von Kunst und Handwerk, der während die Maschine läuft kontinuierlich immer wieder modifiziert wird.