16:00 Uhr
07.10.2017

Aktuelle Entwicklungen in den darstellenden Künsten in Japan und im deutschsprachigen Raum

Chikara Fujiwara und Gäste
Podiumsgespräch
FFT Juta
In deutscher und japanischer Sprache mit jeweiliger Übersetzung
Eintritt frei

Nicht nur bei der Nippon Performance Night, überall in Europa sind zeitgenössische Performances von japanischen Regisseuren regelmäßig zu Gast. Trotzdem sind der spezielle Kontext und der kritische Diskurs, aus denen die Stücke entstammen, bisher oft unbekannt. Gemeinsam mit Chikara Fujiwara (Theaterkritiker), Hiromi Maruoka (Direktorin von TPAM ), Dagmar Walser (Theaterjournalistin) und Haiko Pfost (Leiter des Impulse Theater Festivals 2018) spricht das FFT über aktuelle künstlerische Entwicklungen und Arbeitsweisen und hilft so das gegenseitige Verständnis zu vertiefen. Die Veranstaltung wird auf Deutsch und Japanisch mit jeweiliger Übersetzung stattfinden.

 

Chikara Fujiwara wurde in 1977 in Japan geboren und lebt in Yokohama. Der Autor und Theaterkritiker ist Programmdirektor des Honmoku Art Projekt 2015 und künstlerischer Leiter von BricolaQ zusammen mit der Dramaturgin Makiko Ochi. Im letzten Jahr entwickelt er „ENGEKI QUEST” in Düsseldorf.

 

Hiromi Maruoka, studierte Soziologie an der Tokyo Metropolitan Universität. Seit 2003 ist sie als Gründerin und Leiterin verschiedener japanischer Performance Festivals und Organisationen tätig, unter anderem beim Postmainstream Performing Arts Festival (PPAF) und dem IETM (International Network for Contemporary Performing Arts) Satellite Meeting in Tokyo. Sie ist Präsidentin von PARC (Japan Center, Pacific Basin Arts Communication) und Leiterin des TPAM (Performing Arts Meeting in Yokohama).

 

Dagmar Walser, geboren 1966 in Liechtenstein, lebt in Basel. Sie studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Basel und Hamburg. Sie ist Theaterkritikerin und Redakteurin beim Schweizer Radio SRF2Kultur und Mitglied der Programmgruppe des Zürcher Theater Spektakel. Sie veröffentlichte Publikationen zum Schweizer Theater, u.a. – zusammen mit Barbara Engelhardt – „Eigenart Schweiz – Theater in der Deutschschweiz seit den 90er Jahren“.

 

Haiko Pfost (*1972) leitete von 2007 bis 2013 gemeinsam mit Thomas Frank das internationale Koproduktionshaus brut Wien. Parallel dazu wirkte er als Programmdramaturg für die Internationalen Schillertage Mannheim und als Mitglied der Programmjury des Festivals Politik im Freien Theater in Dresden. Zuvor übernahm Pfost die Kuratierung und Leitung der Eröffnungsveranstaltung des Projektes Volkspalast, der kulturellen Zwischennutzung des Palasts der Republik Berlin. 2005 bis 2006 folgten Engagements als Programm- und Projektdramaturg beim Festival steirischer herbst, Graz. Seit 2014 ist Pfost als freier Kurator, Dramaturg, Dozent und Berater für internationale Produktionshäuser und Festivals tätig, u. a. für LUST Finnland, Manifesta 11, Theaterspektakel Zürich, zeitraumexit Mannheim, Schauspiel Leipzig und PAP Berlin. Ab 2018 wird er das Impulse Theaterfestival leiten.

 

 

 

Die Nippon Performance Night wird gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.