21:00 Uhr
11.01.2020

Defining (i) dentity

olo dentity oio dentity (I) dentity / Im Rahmen von west off
Saskia Rudat
Performance
FFT Juta
Dauer: 80 min / Sprache: deutsch+englisch
16€/10€ (erm.)

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Das komplette west off-Programm (9. – 11.1.2020) kann hier nachgelesen werden. Mehr über west off gibt es hier im WDR 3.


Blau – Rosa. Hose – Rock. Zöpfe – Kurzhaar. Autos – Puppen. Penis – Vulva.

 

Ist es nicht schlicht absurd, wie oft die reproduktiven Organn der Menschen mit ihren Kompetenzen, Vorlieben und ihrem Verhalten in Verbindung gebracht werden? Doch die aktuelle Forschungslage widerspricht: Es gibt deutlich mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Saskia Rudats Performance schreit es hinaus: Keine Angst vor der Auflösung des Binären! Mehr ist mehr! Macht euch mal locker! Angetrieben von profundem Kopfschütteln verhandelt Defining (i) dentity olo dentity oio dentity (I) dentity binäre Geschlechterboxen und Sexualitätsmythen mit viel Humor, Persönlichkeit und Rock’n‘Roll.


Saskia Rudat, geboren 1991 in Dresden, arbeitet als Performerin, Choreografin, Regisseurin und Autorin. Nach einem Studium der Psychologie in Jena absolvierte sie ihre Ausbildung im Studiengang „Physical Theatre“ an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Ihre künstlerischen Fähigkeiten und Interessen reichen von Musik, Text, Regie und Schauspiel über Masken-, Puppen- und Objekttheater hin zu Performance Art, Tanz und Akrobatik. In ihren choreografischen Arbeiten interessiert sie sich vor allem für die Grenzen von Tanz und Theater; für Rhythmik und Gegensätze sowie eine persönliche und gleichzeitig clowneske Performer-Haltung.  Seit 2017 ist sie Gründungs- und Vorstandsmitglied des Physical Theatre Netzwerk und seit 2014 aktives Mitglied der cheers for fears Initiative.


Konzept: Saskia Rudat. Performance: Simon Rudat, Saskia Rudat. Musik/Komposition: Jakob Lorenz, Saskia Rudat. Bühne/Kostüm: Dorothea Mines, Saskia Rudat. Produktion/Theaterpädagogik: Nina Weber. Wissenschaftliche Recherche: Theresa Elsässer. Outside Eye: Constantin Hochkeppel. Technik: Jan Widmer. Öffentlichkeitsarbeit/Design: Thalia Killer. Produktion: Saskia Rudat. Koproduktion: FFT Düsseldorf und Barnes Crossing Köln. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfahlen, das Kulturamt der Stadt Köln und die Kunststiftung NRW.