20:00 Uhr
13.02.2020
20:00 Uhr
15.02.2020
18:00 Uhr
16.02.2020

Denn jeder sucht ein All zu sein

subbotnik
Musiktheater
FFT Juta
19€/11€ (erm.)

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Wir sind hier am Fluss und über uns hängt immer noch die Sonne. Man kann darüber nur staunen, dass die Sonne, die über Jahrmillionen verbrennt und sich selber zerstört, mit ihrer Hitze – Leben erschafft für das zusammenhängende Ganze, in einer Art Gleichgewichtszustand zwischen Leben und Tod. Bis sie irgendwann erlischt.

 

subbotnik can dance! Das deutsch-russisch-ukrainische Kollektiv versucht die Annäherung an das Unausweichliche – den Tod. Gemeinsam mit der Choreografin SE Struck befragen sie unser aller Ende in Form eines poetisch-theatralen Rituals. Im Nachhall von Lebensgeschichten, seltsam schönen Tänzen und Explosionen in nebeligen Landschaften begehen sie eine gemeinsame musikalisch-tänzerische Sterbeübung als Eingeständnis und Würdigung unserer Vergänglichkeit. Denn jeder sucht ein All zu sein ist der Beginn einer neuen Serie der begnadeten Geschichtenerzähler über die unterschiedlichen Lebensphasen des Menschen . 


subbotnik
Das in Köln und Düsseldorf ansässige Theaterkollektiv subbotnik verbindet Vokal- und Instrumentalkompositionen, Erzählung und Live-Performance zu einer eigenen Bühnensprache. Bereits 2013 wurde die Gruppe für ihre einmalige Theaterarbeit mit dem Förderpreis für Darstellende Kunst der Stadt Düsseldorf ausgezeichnet. Mit seinem ersten Stück „Die Sehnsucht des Menschen ein Tier zu werden“ tourte das deutsch-russisch-ukrainische Trio durch NRW und wurde 2014 mit der Folgeproduktion „Robinson Crusoe“ zum Kinder- und Jugendtheatertreffen Westwind und zu Spielarten eingeladen. Beim NRW Theaterfestival FAVORITEN 2014 war es gleich mit drei Produktionen eingeladen. Mit dem Stück „Der Traum eines lächerlichen Menschen“ eröffneten subbotnik erfolgreich die Spielzeit 2014/2015 im FFT. Die FFT-Koproduktion „Götter. Wie die Welt entstand“ erhielt den Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis 2016, wurde zum Kinder- und Jugendtheatertreffen Westwind 2017 und zu dem Festival Spurensuche in Berlin eingeladen. Die Nachfolgeproduktion „Helden“ wurde zum Kinder- und Jugendtheatertreffen Westwind 2018 und zum Augenblick mal!  2019 in Berlin eingeladen.
Credits
Performance und Musik: Nadja Duesterberg, Kornelius Heidebrecht, Jörg Hornbostel, Anca Huma, Martin Kloepfer, Henning Nierstenhöfer und Oleg Zhukov. Choreografie: SE Struck. Dramaturgische Beratung und Produktion: Liljan Halfen. Assistenz: Svea Kirschmeier. Produktion: subbotnik. Koproduktion: FFT Düsseldorf, studiobühneköln. In Zusammenarbeit mit SE Struck. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.