12:00 Uhr
11.06.2021

„Es ist alles so schlimm, dass sogar total Introvertierte rausgehen.“ *

Diskussion in Kooperation mit dem Goethe-Institut Belarus mit Mikhail Gulin, Sophia Sadovskaya und Igor Shugaleev. Moderation: Tania Arcimovich
Impulse Theater Festival
Gespräch
online
Dauer: ca. 60 Min // Sprache: Englisch
Die Teilnahme ist kostenlos und findet über Zoom statt. Anmeldung per E-Mail an akademie@impulsefestival.de

 Im Rahmen der AKADEMIE#2 – Lost in Space? des diesjährigen IMPULSE THEATER FESTIVALS


Künstler*innen und Aktivist*innen aus Belarus berichten von der Rolle des Körpers im öffentlichen Raum für die Widerstandsbewegung. Welche Strategien wurden genutzt, welchen Einfluss hatte die Pandemie darauf? Welche Folgen ergaben sich daraus für die Kulturszene und für die darstellenden Künste im Besonderen?

 

* Plakat-Slogan während der Proteste in Minsk im August 2020


Mikhail Gulin
Mikhail Gulin ist Künstler und Kurator. Seit den 2000er-Jahren ist er einer der einflussreichsten belarussischen Künstler, bekannt für seine Interventionen im öffentlichen Raum und seine Reflektionen über Öffentlichkeit in Belarus. Seine Kunst wurde in Galerien in Minsk, Brest, Eindhoven, Vilnius, Moskau, Warschau, Kiew und anderen Städten gezeigt. Mikhail Gulin nahm an künstlerischen Symposien und Performance-Festivals in Litauen, Nordossetien-Alanien und Kasachstan teil.
Sophia Sadovskaya
Sophia Sadovskaya ist freie Kuratorin und Kunstpädagogin aus Minsk. Von 2012–2021 kuratierte sie das EVAA-Projekt (Environmental Visual Audial Art Project), das Umweltaktivismus mit zeitgenössischer Kunstpraxis verbindet. Neben ihrer Tätigkeit als Kuratorin ist Sophia Sadovskaya Co-Autorin der Buchreihe „Belarussische Kunst des 20. Jahrhunderts für Kinder“.
Igor Shugaleev
Igor Shugaleev ist freier Schauspieler und Performer. Er kooperierte mit dem TOKtheatre in Minsk und dem HUNCHTheatre Belarus. Seit 2019 arbeitet Igor Shugaleev an Solo-Projekten. In Zusammenarbeit mit Künstler*innen anderer Disziplinen sucht er seinen künstlerischen Ausdruck an der Schnittstelle von Tanz, Theater und Performance.
Tania Arcimovich
Tania Arcimovich ist Autorin, Regisseurin und Kuratorin aus Minsk. Sie schloss ihr Studium der Theaterwissenschaft an der Belarusischen Staatlichen Akademie der Künste in Minsk ab und erwarb einen Master in Kulturwissenschaften an der European Humanities University in Vilnius. Seit 2014 kuratiert Tania Arcimovich Ausstellungen, realisiert Kultur- und Bildungsprojekte in Zusammenarbeit mit u.a. Galerie für Zeitgenössische Kunst, Lohvinau-Verlag, Monat der Fotografie in Minsk und TEART Theaterfestival. Von 2016 bis 2019 unterrichtete sie am European College of Liberal Arts in Belarus. Sie ist Mitbegründerin der ziErnie Performative Arts Platform und Herausgeberin der Zeitschrift pARTisan / pARTisanka. Aktuell ist sie Doktorandin am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) an der Justus-Liebig Universität-Gießen.

Credits
Die AKADEMIE #2 – LOST IN SPACE? wird gefördert durch das Goethe-Institut und das Internationale Besucher*innenprogramm des NRW KULTURsekretariats.