10:00 Uhr
06.06.2021

FEELING MYSELF IN PUBLIC SPACE (Do 3. – So 13.6.)

AR-Parcours in der [k] to go – Augmented Reality App // Im Rahmen von CLAIMING COMMON SPACES III
Bündnis internationaler Produktionshäuser
App
rund um den Düsseldorfer Hauptbahnhof
Die Teilnahme ist kostenlos. Einfach die [k] to go App im App-Store laden.

Als gemeinsames Projekt im Rahmen von CLAIMING COMMON SPACES bespielen die Bündnispartnerhäuser die App [k] to go. So entsteht die einzigartige Möglichkeit, ohne aufwendige Reisen am Festival teilzunehmen. Jedes der sieben Häuser des Bündnisses internationaler Produktionshäuser hat Künstler*innen beauftragt, Videos zum Thema FEELING MYSELF IN PUBLIC SPACE zu produzieren. Entstanden sind bis zu 3-minütige Augmented Reality-Videos, die unterschiedliche künstlerische Zugänge, Perspektiven und Anleitungen anbieten, um sich individuell auf die kommende, postpandemische Zukunft vorzubereiten und die eigene Körperlichkeit wieder neu zu entdecken.

 

Das Publikum setzt die App auf einem Spaziergang rund um die beteiligten Produktionshäuser ein. Auf dem Boden sind die elf Stopps für die einzelnen Stationen markiert. Die Smartphonekamera wird an diesen Stellen zur Performance-Bühne.


[k] to go App zum Download:

  

Lade die App und ihre Inhalte bereits zuhause runter. Wähle unter PROGRAMM den Parcours CLAIMING COMMON SPACES III – FEELING MYSELF IN PUBLIC SPACE aus und klicke auf DOWNLOAD für den Download der Inhalte – so kann Datenvolumen gespart werden.

 

Für die Nutzung des Parcours sollte das Handy vollständig geladen sein – ggf. sollte man eine Powerbank mit sich führen.

 

Extra-Tipp: Ton anschalten.


Stationen in der [k] to go App

Alle Stationen findest du auch hier in Google Maps

 

#0: BEGRÜSSUNG MIT AMELIE DEUFLHARD (KAMPNAGEL, HAMBURG)
#1: NUTROPOWER 'READY TO RECHARGE?' (TANZHAUS NRW, DÜSSELDORF)
Bahar Gökten und Yeliz Pazar vom Kollektiv nutrospektif treffen euch zu einem digitalen Energieupload. Performance: Bahar Gökten, Yeliz Pazar (nutrospektif)
#2: VIA NEGATIVA 'ONE TWO FREE' (FFT, DÜSSELDORF)
Die slowenische Kunstgruppe Via Negativa stellt folgende These auf: „Man kann das Konzept der Freiheit nicht verstehen. Um Freiheit zu erleben, muss es mindestens zwei geben. Freiheit ist ein endloses Spiel von Herr und Knecht von Knecht von Knecht von Herr von Herr von Herr von Knecht.“ Konzept/Performance: Anita Wach, Performance: Kristina Aleksova, Regie: Bojan Jablanovec, Kamera: Rok Kajzer Nagode, Musik: Eduardo Raon.
#3: VIA NEGATIVA 'THE KISS' (FFT, DÜSSELDORF)
Und eine weitere visuelle These: Ein Kuss kann ein Akt der Heilung oder ein Akt der Tötung sein. Solange der Raum zwischen den Lippen neutral bleibt, sind wir frei von Konsequenzen. Aber wenn ein Kuss geschieht, könnte eine ganze Zivilisation untergehen… Konzept: Kristina Aleksova. Performance: Kristina Aleksova, Loup Abramovici. Regie: Bojan Jablanovec. Kamera: Rok Kajzer Nagode. Musik: „Jutri gremo v napad“ („Morgen greifen wir an“), slowenisches Partisanenlied aus den 2. WK, geschrieben von Matej Bor, komponiert von Janez Kuhar, gesungen vom Partizanski pevski zbor.
#4: SIRYEL CHTIOUI, WILLIAM HAYBOR-VENOUS, KWAME OSEI 'MELLOW STREET' (PACT ZOLLVEREIN, ESSEN)
Sich durch die Straßen treiben lassen, durch die Stadt mit ihrer unbeschwerten pulsierenden Energie, laut sein, zügellos sein, zusammen sein – mit „Mellow Street“ erzählen die Tänzer*innen von dem, was wir gerade vermissen.
#5 NEWFRONTEARS 'WAITING IS A PLACE #1' (HAU – HEBBEL AM UFER, BERLIN)
Die Avatare im Beitrag des Künstlerduos NewFrontEars stellen digital-poetische Fragen: „Überall ist nirgends und alles war einmal jetzt. Erinnern Sie sich, wann es geschah? Finden Sie das Echo und wiederholen Sie die Bewegung.“
#6 NEWFRONTEARS 'WAITING IS A PLACE #2' (HAU – HEBBEL AM UFER, BERLIN)
Die Avatare im Beitrag des Künstlerduos NewFrontEars stellen digital-poetische Fragen: „Überall ist nirgends und alles war einmal jetzt. Erinnern Sie sich, wann es geschah? Finden Sie das Echo und wiederholen Sie die Bewegung.“
#7: AUBREY BEARDSLEY 'UNTITLED DANCE SUITE' (HELLERAU – EUROPÄISCHES ZENTRUM DER KÜNSTE, DRESDEN)
Die Untitled Dance Suite ist ein getanzter Kommentar zur aktuellen Situation, der bewusst so abstrakt gehalten wurde, dass er zu unterschiedlichen Orten und Inhalten passen kann. Choreografie: Joseph Hernandez, Musik: Barret Anspach
#8: GO PLASTIC COMPANY 'ASPHALTWELTEN PART 2' (HELLERAU – EUROPÄISCHES ZENTRUM DER KÜNSTE, DRESDEN)
Die plastic Company stellte 13 Künstler*innen aus 5 Ländern dieselbe Aufgabe: „Schiebe die Wand mit aller Kraft weg. Gelb und Blau.“ Performance: Joseph Hernandez, Cindy Hammer, Rika Yotsumoto, Beatrix Simkó, Réka Oberfrank (Budapest), Silvia Svitekova, Karol Regeci, Lukas Zahy (Bratislava), Cat Jiménez, Hygin Delimat (Vienna), Tereza Lenerova, Tomas Janykpa + Tinka Avramova (Prague). Konzept & Regie: Cindy Hammer / Susan Schubert.
#9: GO PLASTIC COMPANY 'LIVING MONUMENTS' (HELLERAU – EUROPÄISCHES ZENTRUM DER KÜNSTE, DRESDEN)
Ein choreografischer Beitrag zur Erinnerungskultur, der sich mit der Problematik der Verkörperung beschäftigt. Performance: Cindy Hammer, Joseph Hernandez, Rika Yotsumoto; Musik: First Rain by Duval Timothy
#10 BABY OF CONTROL 'INSTITUTE FOR FRICTION DIMINISHING' (KÜNSTLERHAUS MOUSONTURM, FRANKFURT AM MAIN)
Baby of Control ist eine abgesandte Arbeitsgruppe des langen dünnen Planeten und seiner Monde – offizielle internationale und interstellare Bezeichnung „Long Thin Planet and its Moons“. Sie nutzen heimische bürokratische Ressourcen, um den phantasmagorischen Sachverhalt der „Erdenmusik“ zu prüfen und in kontrollierten Verhältnissen zu reproduzieren. Erdenmusik erweitert auf sehr nachhaltige Art und Weise den Horizont und alle können Menschen sein…
#11 HOUSE OF BROWNIES 'EMBRACING ONES SELF' (KAMPNAGEL, HAMBURG / QUEER B-CADEMY)
Pascal, Marcelino, Ricardo und David begeben sich mit den Mitteln der Bewegungskunst auf eine Selbstfindungsreise, auf der sie der cis-heteronormativen Gesellschaft trotzen, die ihnen in der Erziehung als selbstverständlich verkauft wurde. Dadurch stärken sie ihre inneren Stimmen, die sie bisher gelernt haben zu unterdrücken und zu verleugnen, und entdecken und feiern damit die Schönheit ihrer Individualität.

CLAIMING COMMON SPACES ist ein Projekt des Bündnisses internationaler Produktionshäuser: FFT Düsseldorf, HAU Hebbel am Ufer (Berlin), HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste (Dresden), Kampnagel (Hamburg), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt am Main), PACT Zollverein (Essen), tanzhaus nrw (Düsseldorf).