10:00 Uhr
14.03.2020

Game on Stage

Games, Performance, Immersion
Symposium
FFT Kammerspiele
In englischer und deutscher Sprache
Das Arbeitstreffen „Game on Stage“ findet am Samstag, 14.3., wie geplant seinen Abschluss. Der Vortrag „Empathy Challenge“ von Rahel Spöhrer entfällt. Interessierte können unter Einhaltung aller gebotenen Hygienemaßnahmen einen Einblick erhalten. Eintritt wird nicht erhoben. Vorab gezahlte Ticketpreise werden erstattet.


 

Spiele sind das neue Theaterstück! Immer häufiger wird das Theater zur virtuellen Realität, werden aus Zuschauer*innen Spieler*innen, die den Theaterabend als selbst gestaltetes Abenteuer erleben. So können vor allem Geschichten über die gesellschaftlichen Veränderungen durch die Digitalisierung neuartig erzählt werden. Damit öffnen sie das Theater für jüngere „Spielgefährt*innen“, stellen es aber auch vor große Herausforderungen.

 

Im FFT arbeiten Expert*innen aus Deutschland, Österreich, Belgien und Russland drei Tage lang an der Schnittstelle zwischen Gaming und Theater. In offenen Werkstätten und Laborgruppen vertiefen sie Fragen zu Open-Source-Lösungen für das Game-Theater, Möglichkeiten spielerischer Formate für die kulturelle Bildung oder queerem Gaming im Theater. Beim Abschluss-Symposium sind alle eingeladen, in die Diskussion einzusteigen. Es wird mit einem Impulsvortrag mit dem Titel Empathy Challenge von Rahel Spöhrer (The Agency), Dramaturgin und Stipendiatin an der Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund, eröffnet.

 

Game on Stage mit: machina eX, The Agency, Invisible Playground, PlayField (Belgien), pulk fiktion, Out of the Box, Das Planetenparty Prinzip (Österreich), VOLL:MILCH und vielen anderen. In Kooperation mit machina eX und dem Studiengang „Spiel && Objekt“ der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. „Game on Stage“ wird gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. 

 

machina eX
machina eX forscht seit 2010 an der Schnittstelle von Theater und Computerspiel. Das siebenköpfige Medientheaterkollektiv kombiniert moderne Technologien mit Mitteln des klassischen Illusionstheaters und schafft so immersive spielbare Theaterstücke, die zugleich begehbare Computerspiele sind.
Friedrich Kirschner
Der Masterstudiengang Spiel && Objekt bildet die Notwendigkeit ab, neue Wege in der ästhetischen Praxis theatralen Erzählens zu untersuchen, Freiräume für Experimente zu schaffen und gleichzeitig fundiertes technisches und handwerkliches Wissen über Bühnenvorgänge zu erlangen. Friedrich Kirschner ist Leiter des Studiengangs, visueller Künstler, Software-Entwickler und Theaterregisseur.