18:00 Uhr
30.05.2021

I want to believe

Erster Spieltest mit Publikumsbeteiligung // Im Rahmen von ON/LIVE 2021 - Das Theater der Digital Natives
K TV
Online-Kartenspiel
online
Eintritt frei. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Anmeldung unter  tickets@fft-duesseldorf.de anmelden. 

Im Rahmen von ON/LIVE 2021 – Das Theater der Digital Natives [zum ganzen Programm des Symposiums] 


He said „trust no one.“ And that’s hard, Scully. Suspecting everyone, everything, it wears you down. You even begin to doubt what you know is the truth.” 

Fox Mulder 

 

I want to believe ist ein Online-Kartenspiel.  

 

I want to believe ist auch der Spruch auf dem UFO-Poster, das im Büro der fiktiven Figur Special FBI Agent Fox Mulder aus X-Files an der Wand hängt. Mulder ist sich sicher, er ist der Wahrheit auf der Spur. Aber die Wahrheit, so glaubt er, ist verschleiert, sie verschwimmt hinter einem Komplott der US-amerikanischen Regierung und muss aufgedeckt werden. Dafür allerdings müssen wir glauben. 

 

Das Glauben und Meinen, der Verlust des Vertrauens in die Demokratie und deren Institutionen, der Auswuchs von Verschwörungstheorien – das alternative Medium K TV begibt sich in der Talkshow I want to believe auf die Suche nach der Wahrheit. Im Mittelpunkt steht das Publikum, das hier als Expert*innen auf dem Podium oder als Follower auftritt – ob die Expert*innen bei der Verbindung des Disparaten als Sci-Fi Autor*in auf Verschwörungstheorien setzen, ob sie als Guru mit Erleuchtung überzeugen oder als Soziolog*in in wissenschaftlichem Duktus mit Fakten brillieren – was zählt, ist Aufmerksamkeit und die Reaktion der Follower. 

 

The truth is out there. Die Wahrheit steht letztendlich in den Karten geschrieben – wir müssen nur genau hinschauen.

 

Dies ist der erste öffentliche Spieltest von want to believe. Wir freuen uns auf ein aufgeschlossenes Testpublikum, das Lust hat, sich mit den Macher*innen in den Spielflow zu begeben – und herauszufinden, wie der Spiel-Prototyp weiterentwickeln werden kann. Im Anschluss an das Spiel gibt es die Möglichkeit einer Feedback Runde mit den Künstler*innen. 


Hinweise zur Teilnahme 

 

want to believe nutzt Zoom, Telegram und MIRO. 

 

Ladet euch Telegram herunter und tretet dem Channel bei: https://t.me/KTViwanttobelieve  

 

Die Links zu Zoom und MIRO erhaltet ihr nach eurer Anmeldung.  

 

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Anmeldung unter tickets@fft-duesseldorf.de anmelden.  


K TV sind Yana Thönnes, Janne Kummer und Leoni Voegelin. 

 

YANA EVA THÖNNES
YANA EVA THÖNNES ist Performancekünstlerin, Regisseurin und Mitbegründerin der Performancegruppe THE AGENCY, deren Arbeiten u.a. an den Münchner Kammerspielen, bei Tanz im August, der Athen Biennale, dem FFT Düsseldorf, Pact Zollverein und dem Festival Internacionales de Buenos Aires gezeigt wurden. Sie lehrte u.a an der Akademie der Bildenden Künste München, der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Im Rahmen ihrer künstlerischen Forschung wurde sie zu Aufenthalten u.a. nach Japan, nach Indien und in die USA eingeladen. Sie lebt und arbeitet in München. www.postpragmaticsolutions.com 
LEONI VOEGELIN
LEONI VOEGELIN studierte Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Basel und Spiel und Objekt an derHfS Ernst Busch in Berlin. Während ihres Studiums tauchte sie ein in die Welt von Physical Computing, Coding, interaktiven Medien und Theater. Seit 2019 entwickelt sie gemeinsam mit Anna Vera Kelle als VeraVoegelin Projekte an der Schnittstelle von Theater und Digitalen Medien. Ihre Arbeiten wurden unter anderem am DeutschenSchauSpielHaus Hamburg, dem Next Level Festival for Games in Essen, am Theater der Dinge Festivals der Schaubude Berlin und im Rahmen einer Forschungsresidenz im Pathos München präsentiert. Seit 2021 ist sie Stipendiatin des Elsa Neumann Stipendiums für künstlerische und wissenschaftliche Nachwuchsförderung.  https://leonivoegelin.com 
 JANNE NORA KUMMER 
 JANNE NORA KUMMER arbeitet als Regisseurin, Performerin und Medienkünstlerin. Sie lehrt und forscht im Master Spiel&&Objekt an der HfS Ernst Busch zu den Auswirkungen von Digitalisierung auf die Wahrnehmung und Repräsentation von Körpern. In ihren Arbeiten erkundet sie alternative Narrative und Erzählformate, die der Komplexität einer durch Technologie, Digitalisierung und Globalisierung geprägten Welt gerecht werden und Möglichkeitsräume außerhalb etablierter Machtmechanismen eröffnen. Sie ist Stipendiatin des interdisziplinärenVerbundsprojekts DiGiTaL – Arts and Science und Alumna der Studienstiftung des deutschen Volkes.  www.jannenorakummer.de 
Credits
Eine Produktion von TKV und dem FFT Düsseldorf. Gefördert durch das FFT Düsseldorf und Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden