20:00 Uhr
25.01.2019
20:00 Uhr
26.01.2019

OH MY

Henrike Iglesias
Performance
FFT Juta
ca. 70 Min.
19€/11€ (erm.)

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Warum dürfen manche ficken – und andere werden gefickt?

 

Das feministische Performance-Kollektiv Henrike Iglesias dreht 13 Porno-Clips und wir sind live dabei. Dabei lassen die Künstler*innen den Mainstream-Porno hinter sich und konfrontieren unsere Gesellschaft, in der weibliche Lust immer noch von Scham und Sprachlosigkeit geprägt wird, mit den Bildern ihres eigenen Begehrens. Stolz bewohnen sie ihre eigenen Körper, erobern ihre Sexualität und spielen geschickt mit den Erwartungen der Zuschauer*innen. An diesem Set wird Pornografie zur Empowerment-Strategie. Alle können kommen. Aber niemand muss kommen.

 

Im Anschluss an die Vorstellung am 25.1. findet ein Publikumsgespräch statt. 

 

Am 26.1. von 16 bis 20 Uhr laden Henrike Iglesias und das FFT zum ACADEMY Projekttag. Die ACADEMY ist die Schule, auf die Henrike Iglesias selbst gerne gegangen wäre. In ihrer feministischen Traumschule erwarten euch zwischen Bibliothek, Videothek und Bastelecke feministische Perspektiven zu Pornografie und Sexualität. Mit: Maike Brochhaus und Mithu Sanyal.

 

 

Von: Henrike Iglesias (Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan, Sophia Schroth), Eva G. Alonso, Malu Peeters Konzept, Text, Performance: Henrike Iglesias Lichtdesign & Video: Eva G. Alonso Musik und Sounddesign: Malu Peeters Kostüme: Mascha Mihoa Bischoff Produktion: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro Übersetzung: Naomi Boyce

Eine Produktion von Henrike Iglesias in Koproduktion mit ROXY Birsfelden, SOPHIENSÆLE, Münchner Kammerspiele und FFT Düsseldorf. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und Fachausschuss Tanz & Theater Basel & Baselland. Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater.

 

Henrike Iglesias ist ein queerfeministisches Theaterkollektiv aus Berlin und Basel und wurde 2012 von Anna Fries, Laura Naumann, Mariella Schavan und Sophia Schroth gegründet. Ihr theatrales Einsatzgebiet erstreckt sich vom Populären über das Persönliche zum Politischen. Sie begreifen popkulturelle und massenmediale Phänomene als Spiegel gesellschaftlicher Zu- und Missstände und haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese aus explizit weiblichen* Perspektiven zu beleuchten. Bis 2020 befinden sich Henrike Iglesias in einer Doppelpass-Partner*innenschaft mit den Münchner Kammerspielen und dem jungen theater Basel.