19:00 Uhr
01.02.2018

REENACTING THE ARCHIVE – part 2 VzV, vK!

Donnerhall – im Rahmen von DIE GROSSE
Claudia Bosse & Günther Auer / theatercombinat
Performance
Museum Kunstpalast

116 Jahre nach der Errichtung des Kunstpalastes, 112 Jahre nach der ersten „Die Grosse“, begeben sich die Regisseurin Claudia Bosse und der Sound-Künstler Günther Auer auf die Suche nach der Subjektivität des Kunstpalastes, seiner IDENTITÄT. Welche Ausstellungen hat dieses Gebäude gesehen? Wie auf die (deutsche) Kunst geblickt? Die Herberge welcher Organisationen war es oder Teil welchen Marktes?
1902 fand im Kunstpalast die “deutsch-nationale Kunstausstellung“ statt. 1906 veranstaltete der VzVvK hier die große Kunstausstellung Düsseldorfs, kurz „Die Grosse“. 1925/26 wurde der Kunstpalast für die Ausstellung GeSoLei (Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen) umgebaut. GeSoLei präsentierte in einem groß angelegten Ausstellungsformat die ersten Konzepte von Selbstoptimierung entlang der Themen Genetik, Arbeitsverhältnisse und Alltagshygiene.

REENACTING THE ARCHIVE – part 2 VzV,vK! ist als Happening ein Ritual für den Kunstpalast. Ein begehbares Konzert, eine Performance mit Sounds, Texten, Liedern und bewegten Bildern.

 

theatercombinat, gegründet 1996, ist eine Compagnie zur Produktion unabhängiger Kunst- und Theaterarbeiten, geleitet von der in Wien ansässigen Künstlerin, Choreografin und Regisseurin Claudia Bosse. Sie entwickelt international Installationen und Arbeiten für Museen, Architekturen, Theater sowie Stadträume. Die Produktionen erschaffen neue Aktions- und Wahrnehmungsräume im Bereich des (experimentellen) Theaters zwischen Installation, (Raum)Choreografie, urbaner Intervention und generieren politische Hybride als immer raumspezifsche Settings mit besonderen Konstellationen für unterschiedliche Öffentlichkeiten. Die Arbeiten entstehen in Zeiträumen von einer Woche bis zu vier Jahren in Wien und Städten wie Tunis, Kairo, Zagreb, Prag, Düsseldorf, New York, Genf, Braunschweig, Hamburg, Podgorica oder Beirut und umfassen Stadtinterventionen, (chorische) Gesamtraumchoreografien, Tragödienkomplexe, politische Theaterhybride sowie Diskurse zu Theorien der Praxis. theatercombinat.com