19:00 Uhr
20.12.2018

Roy Black Power.

Performance und Politik in der Bonner Republik
Vortrag von Verena Meis
Vortrag
FFT Juta
Eintritt frei

Die „Bonner Republik“ ist als eine Zeit des Wiederaufbaus und beginnender Prosperität in das regionale und das politisch nationale Gedächtnis eingegangen. Doch hält diese Gesamtperspektive auf den abgeschlossenen Zeitraum einer kritischen Betrachtung stand? Welche Erkenntnisse lassen sich für die Zukunft aus den Positionen gewinnen, die von Bonn aus 1949-1990 für Furore gesorgt haben und heute Teil unserer Gegenwart sind?

 

Seit zwei Jahren arbeitet ein Forschergruppe der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit dem dortigen An-Institut „Moderne im Rheinland“ zum Thema und bindet jeweils im Wintersemester die Forschungsperspektiven in eine Ringvorlesung ein, die, an verschiedenen Orten in der Stadt Düsseldorf, den Dialog mit der Öffentlichkeit sucht. Im Wintersemester 2018/19 widmet sich unsere Ringvorlesung „Die Bonner Republik. Forschung – Diskurs – Öffentlichkeit“ den 1970er-1980er Jahren. Forscherinnen und Forscher aus der Germanistik, Kunstgeschichte, den Kultur- und Sozialwissenschaften sowie der Romanistik referieren zu ausgesuchten Themen.

 

Kooperationspartner sind neben der Stadt Düsseldorf die Veranstaltungsorte: FFT Düsseldorf, Goethe Museum Düsseldorf/Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung, Heinrich-Heine-Institut, NRW-Forum, Stadtarchiv Düsseldorf, Zentralbibliothek Düsseldorf, Universitäts- und Landesbibliothek

 

Verena Meis, 1982 in Mönchengladbach geboren, lebt und arbeitet in Düsseldorf und ist promovierte Literatur- und Theaterwissenschaftlerin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Gegenwartsliteratur und -theater, Performance, Popkultur und Mensch-Tier-Relationen. Als Mitbegründerin des Qualleninstituts erforscht sie das diaphane Wesen als mediale, ästhetische und ökologische Denkfigur. Verena Meis initiiert verschiedene Projekte an der Schnittstelle von Wissenschaft, kultureller Bildung und künstlerischer Praxis. Sie ist Mitglied im Beirat Tanz Theater der Landeshauptstadt Düsseldorf und derzeit Kuratoriumsmitglied des NRW Landesbüros Freie Darstellende Künste. 2017 absolvierte sie Regiehospitanzen bei René Pollesch und Jan Phillip Gloger. Sie ist außerdem stellvertretende Vorsitzende des FFT Düsseldorf, Mitglied des Beirats des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen und leitet ab der Spielzeit 2018/19 den jungen Freundeskreis des Düsseldorfer Schauspielhauses. Im November 2018 wird sie im Rahmen von LIFFT (Literatur im FFT) //: hyperdrama ihr erstes Stück inszenieren.