20:00 Uhr
21.09.2018
20:00 Uhr
22.09.2018

Save the last Trance for me

oder: Wie der Tremor meiner Tante unsere Innenstädte retten wird
matthaei & konsorten
Konzertperformance
FFT Juta
19 € / 11 € (erm.)

Ticket jetzt kaufen

Nach „Songbook Oberbilk“, einer Serie von Audioporträts für den öffentlichen Raum und für das Smartphone, sind matthaei & konsorten der marokkanischen Migration durch weitere europäische Städte gefolgt. Auf der Spur von Trance-Ritualen finden sie Geschichten von persönlichen Erfolgen und gesellschaftlichen Kränkungen, westlichen Sehnsüchten und marokkanischen Verwandlungen. Bis schließlich in Marokko selbst alte Heilungsriten und afrikanische Musiktraditionen auf den schnellen Markt der Weltmusik treffen. In einem Abend mit Performern aus Casablanca und Brüssel, der gleichzeitig Konzert und Lecture-Performance ist, zieht Matthaei das Publikum hinein in eine schräge Erzählung von Besessenen und Weltreisenden, alten Kriegen und heilsamen Rauschzuständen.

 

Bühnenbild: Dorothea Ronneburg. Musik & Audiodesign: Abdellah M. Hassak. Interaktives Videodesign: Yacine Sebti. Outside Eye: Nicolas Galeazzi. Übersetzungen & Mitarbeit Recherchen: Saida Rochdanie. Inszenierung & Performance: Jörg Lukas Matthaei. Geördert durch das Bündnis internationaler Produktionshäuser.

 

Lukas Matthaei erarbeitet unter dem Label matthaei & konsorten seit 2000 mit Künstler*innen unterschiedlicher Disziplinen Projekte, die sich von Inszenierungen für die Bühne, über Installationen und Diskursproduktionen bis hin zur Entwicklung neuer Formate für urbane Landschaften bewegen, welche seit einigen Jahren den Schwerpunkt ausmachen. Die Projekte basieren auf ausführlichen Recherchen in spezifischen Communities & diversen Realitäten, woraus die Politik der Arbeiten hervorgeht: Wer wird sichtbar, wessen Sprache und Handlungen prägen die Inszenierung, in die sich die Rezipient*innen involviert finden?

 

Abdellah M. Hassak ist ein Tonkünstler und Musikproduzent aus Casablanca. Thematisch verortet er seine Arbeit zwischen digitaler Technologie, Datenverarbeitung und interaktivem Design. Dabei lässt er sich vor allem von den Klanglandschaften verschiedener Orte und Städte und deren Chaos inspirieren. Bisher wurden seine Arbeiten auf mehreren Ausstellungen und auf Festivals wir den Downtown Contemporary Arts Festival, Kairo, der 5. Edition der Marrakesch Biennale, dem Montalvo Arts Festival in Kanada, dem Supercopy Festival in Mannheim, Port25, Raum für Gegenwartskunst in Mannheim, bei dem Saout Radio und SAVVY Funk Berlin gezeigt. https://hassak.net