15:00 Uhr
09.04.2020
20:00 Uhr
07.04.2020
20:00 Uhr
08.04.2020

Struwwelpeter – Ein Erziehungscocktail (entfällt)

SeTA
Theater
Dauer: 75 min / Sprache: deutsch
16€/10€ (erm.)

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Wer kennt ihn nicht, den Struwwelpeter und seine anarchischen Mitstreiter*innen? Den Suppenkaspar, den bösen Friederich, den Zappel-Philipp? Nervtötende Exemplare alle zusammen. Wie umgehen mit den kleinen Monstern? Permissiv, autoritativ, partizipativ? Egalitär, autoritär, laissez-faire? Lustvoll werden die „Fälle“ zelebriert: drakonische Strafen überforderter Erziehungsberechtigter, die gerechte Rache des Schicksals oder der Beitrag moderner Pädagogik zum Thema. Gehasst und geliebt, wird diese Ikone deutscher Wohnzimmerpädagogik und das Streitthema Familie vom Ensemble des SeTA als brachiales Trash-Musical auf die Bühne gebracht – mit Darsteller*innen, die sich gut an die Kindheit von gestern erinnern …


SeTA
Im Jahr 1989 von Ernest Martin und Wolfgang Caspar gegründet blickt das Düsseldorfer Seniorentheater in der Altstadt SeTA e. V.bereits auf über 25 Jahre künstlerischen Engagements zurück. Unter professioneller Leitung bringt das SeTA jedes Jahr eine neue Inszenierung im FFT heraus. Es zeigte bereits  Gastspiele in Paris, London und Berlin. Ihre Produktion Peer Gynt erhielt 2018 den Amarena Amateurtheater-Preis. 
Kathrin Sievers
Kathrin Sievers arbeitet seit 1999 als freie Regisseurin und hat seitdem zahlreiche Theaterinszenierungen sowohl mit professionellen als auch mit Amateur-Ensembles realisiert. Sie hat u. a. am Schauspiel Essen, Schauspielhaus Bochum, Theater Konstanz, der National School of Drama Neu Delhi gearbeitet, war Hausregisseurin am Theater Wuppertal und bei der English-Theatre-Company Essen. Sie ist leitende Regisseurin am Wolfgang-Borchert-Theater Münster und am SeTA Düsseldorf. Regelmäßig arbeitet sie außerdem am Theater Duisburg.
Credits
Regie und Textfassung: Kathrin Sievers. Komposition und Bühnenmusik: Jonatan Fidus Blomeier. Bühne: Karolina Wyderka. Kostüme: Janin Lang. Choreografie: Marcus Grolle. Foto: Bozica Babic. Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die BürgerStiftung Düsseldorf, die Stadtsparkasse Düsseldorf und die Stadtwerke Düsseldorf.