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Die Stadtforscher Klaus Ronneberger, Jochen Becker und Jan Lemitz präsentieren Beobachtungen und Überlegungen im Zusammenhang mit der auf Einladung des FFT entstehenden Case Study zu Düsseldorf. Diese werden ergänzt durch Statements und weiterführende Gespräche. Zu unseren Gästen zählen u.a. Christoph Schäfer und Renée Tribble, die mit der PlanBude Hamburg eines der derzeit spannendsten Beispiele für Beteiligungsprozesse im Bereich der Stadtentwicklung vorstellen. Künstler*innen berichten aus ihrer Praxis und diskutieren mit Theoretiker*innen die Rolle von Kunst und Theater in der post-fordistischen Stadt. Ein vielstimmiger Diskurs lädt alle Stadtbewohner*innen ein, sich mit Urbanisten*innen, Künstler*innen und Aktivisten*innen über aktuelle urbane Handlungsfelder auszutauschen.

 

Das vollständige Programm von STADT ALS FABRIK (7.-9.6.) finden Sie hier im Überblick oder als PDF zum Download.

 

Der in Berlin lebende Autor, Kurator und Dozent Jochen Becker ist Mitbegründer von metroZones | Center for Urban Affairs sowie der initiative urbane kulturen. Zuletzt kuratierte er „Chinafrika. under construction“ (steirischer herbst, Graz, 2015 und Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig 2016), „Chinafrika. mobile“ (Kunstfest Weimar 2017) und „Chinafrika. blackout“ (Shenzhen Bi-City Biennale of Urbanism/Architecture 2017/18).

 

Oliver Gather ist Bildhauer, Kurator und Lehrbeauftragter aus Düsseldorf. Nach seinem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf gründete er 2013 zusammen mit der Künstlerin Andrea Knobloch das kuratorische Projekt Gasthof Worringer Platz, das sich auf Performance und Bildhauerei im urbanen Kontext konzentriert.

 

Sebastian Kirsch ist Theaterwissenschaftler, Autor und Dramaturg mit Lehraufträgen an der Universität Wien und der Ruhr-Universität Bochum. Er war Redakteur und Autor bei Theater der Zeit, ist Mitglied der Internationalen Heiner Müller Gesellschaft und forscht zurzeit im Rahmen seiner Habilitation an der Ruhr-Universität Bochum.

 

Lukas Matthaei studierte Komparatistik, Philosophie, Ästhetik und Rhetorik in Passau, Bonn und Berlin. 2000 gründete er in Berlin das Label matthaei & konsorten, unter dem mehr als fünfzig Arbeiten entstanden sind. Diese sind häufig partizipativ und finden in installativen Bühnensituationen oder im öffentlichen Raum statt.

 

Klaus Ronneberger lebt als Stadtsoziologe und freier Publizist in Frankfurt a. M.. Nach dem Studium der Kulturanthropologie und europäischen Ethnologie, Soziologie und Politikwissenschaften arbeitete er am Frankfurter Institut für Sozialforschung. Er war Mitglied im Beirat zur documenta 12 und Gastprofessor an der Universität Kassel. Veröffentlichungen u.a: „Die Stadt als Beute“ (mit Stephan Lanz und Walther Jahn), Bonn 1999.

 

Christoph Berg ist ein in Hamburg lebender Zeichner, Konzept- und Installationskünstler, u.a. realisierte er „Park Fiction“ als öffentlichen Planungsprozess von unten im Hamburger Stadtteil St. Pauli (documenta 11). Er ist Mitbegründer des transdisziplinären Planungsbüros PlanBude Hamburg. Publikation: „Die Stadt ist unsere Fabrik“ (2010).

 

Renée Tribble ist Architektin mit Schwerpunkten in Verfahrensmanagement, Stadtplanung und Kooperative Verfahren. Seit 2008 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsgebiet Städtebau und Quartierplanung an der HCU Hamburg.

 

Harald Schwenck ist selbstständiger Geoinformatiker und engagiert sich im Bereich Stadtpolitik und Stadtentwicklung in Düsseldorf seit den späten 1980er Jahren. Er ist Mitglied der Düsseldorfer Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und im FOSSGIS (Verein zur Förderung Freier (und) Open Source Software (für) Geoinformationssysteme e.V.).